Treatment
Radiotherapy for knee osteoarthritis: When is this treatment appropriate?
Radiotherapy for knee osteoarthritis may be considered as a treatment option for painful symptoms, particularly if symptoms persist despite other conservative treatment measures. So-called X-ray stimulation therapy is used in clinical practice primarily for chronic or treatment-resistant knee pain and may form part of a conservative treatment plan before surgical intervention is considered.[2]
The current DEGRO S2e guideline describes low-dose radiotherapy as a possible treatment option where indicated.[2] The effectiveness of radiotherapy, or X-ray stimulation therapy, may vary depending on the underlying condition, the severity of knee osteoarthritis and individual factors. Whether radiotherapy is appropriate for knee osteoarthritis in an individual case, and what the prospects of success are, should be clarified on a case-by-case basis during a personal consultation with a doctor.
The effectiveness of radiotherapy for knee osteoarthritis
Research evidence, potential benefits and limitations of X-ray stimulation therapy
A large German clinical trial reported that a significant proportion of patients experienced a marked reduction in pain following treatment. In the studies analysed, pain relief lasted for at least three months in around 60 per cent of those treated and for at least twelve months in around 40 per cent. A second course of treatment was carried out for some of the patients. No radiation-related acute or long-term side effects were reported in the studies analysed.[3]
The results of scientific studies show that the effectiveness of radiotherapy for knee osteoarthritis can vary from person to person. Therefore, the decision to undergo treatment should always be made taking into account the patient’s individual symptoms, medical history and the doctor’s assessment.
The radiotherapy process
This is how outpatient X-ray radiation therapy of the knee joint is carried out
Treatment is carried out using low radiation doses, which are specifically tailored for benign conditions. Typical single doses range from around 0.5 to 1 Gy, with a total dose of around 3 to 6 Gy, spread over several sessions per week.[2]
Radiotherapy for knee osteoarthritis is carried out on an outpatient basis. A single radiotherapy session usually lasts only a few minutes. The number of treatment sessions depends on the individual treatment plan and the doctor’s recommendation.
Our locations
Centres offering radiotherapy for knee osteoarthritis
Find out more about our centres and get personalised advice on whether radiotherapy for knee osteoarthritis might be a suitable treatment option in your specific situation.
Fazit
Strahlung ist nicht gleich Strahlung
Die Angst vor „Strahlung“ wird ihr selten gerecht, weil sie drei sehr verschiedene Dinge in einen Topf wirft. In der Diagnostik geht es um winzige Dosen, deren Risiko klein und meist theoretisch ist – und deren Nutzen bei begründeter Indikation überwiegt. In der Krebstherapie sind hohe Dosen und damit auch Nebenwirkungen Teil eines wirksamen Behandlungskonzepts, das gesundes Gewebe zunehmend schont. Und die Reizbestrahlung gutartiger Beschwerden arbeitet wieder mit sehr niedrigen Dosen. Wer diese Unterschiede kennt, kann Nutzen und Risiko realistisch abwägen – ganz ohne unnötige Angst.
Die Empfehlung
Wann sollte man ärztliche Hilfe suchen?
Wer bei sich selbst oder bei Angehörigen Veränderungen im Alltag feststellt, sollte diese ernst nehmen. Betroffene sollten sich für ihre Beschwerden nicht schämen, sondern möglichst frühzeitig ärztliche Hilfe suchen.
Dr. Annette Failing rät: „Die Patientinnen und Patienten dürfen sich nicht schämen. Sie sollten, wenn Zeichen im Alltag auftreten, direkt einen Neurologen aufsuchen, um eine schnellstmögliche Behandlung zu erhalten.“
Die Behandlung
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Zur Behandlung von Alzheimer stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Cholinesterasehemmer und Memantin können die Symptome lindern [1].
Zusätzlich gibt es Antikörper-Medikamente, die an der Ursache der Erkrankung ansetzen sollen. Sie werden als Infusion ins Blut gegeben und binden gezielt an schädliche Eiweiß-Ablagerungen, sogenannte Amyloid-Ablagerungen, im Gehirn. Dadurch werden diese Ablagerungen vom Körper abgebaut und entfernt. Die Amyloid-Ablagerungen im Gehirn können dadurch nachweislich deutlich reduziert werden. Heilbar wird Alzheimer dadurch jedoch nicht; unter bestimmten Voraussetzungen kann der Verlauf der Erkrankung verlangsamt werden [8].
Die Behandlung mit solchen Antikörpern erfolgt als Infusionsbehandlung, meist einmal im Monat [9].
Dr. Annette Failing bewertet diese Entwicklung so: „Die Amyloidantikörpertherapie ist ein Gamechanger in der Therapie von Demenz. Die Therapie gibt den Patientinnen und Patienten Hoffnung, dass noch weitere Behandlungsoptionen folgen könnten. Sie wird von der GKV und PKV bezahlt und kann unter bestimmten Voraussetzungen das Voranschreiten der Erkrankung verlangsamen. Wichtig ist dafür, dass nur ein frühes Stadium vorliegt und die Patienten die Behandlung auch aus eigenem Interesse erhalten wollen.“
Neben Medikamenten spielen auch nicht-medikamentöse Maßnahmen eine wichtige Rolle. Dazu gehören beispielsweise Gedächtnistraining, Bewegung wie therapeutisches Tanzen, Musik- oder Kunsttherapie sowie soziale Kontakte. Auch alltägliche Aktivitäten sollten so gut wie möglich selbstständig durchgeführt werden. Schulungen können außerdem Angehörige im Umgang mit der Erkrankung unterstützen [1].
Kann ich weiterhin Familie und Freunde treffen?
Bei einer externen Strahlentherapie können Patientinnen und Patienten grundsätzlich weiterhin Familie und Freunde treffen. Auch der Kontakt zu Kindern und Schwangeren ist nach einer externen Bestrahlung grundsätzlich sicher, da die behandelte Person selbst keine Strahlung aussendet [1].
Eine Einschränkung kann sich allerdings aus dem persönlichen Befinden ergeben, wenn beispielsweise starke Müdigkeit oder andere Nebenwirkungen auftreten. Es kann deshalb sinnvoll sein, soziale Aktivitäten an die eigene Belastbarkeit anzupassen und ausreichend Ruhezeiten einzuplanen [2].
Bei bestimmten Formen der internen Strahlentherapie können dagegen vorübergehende Vorsichtsmaßnahmen gegenüber anderen Menschen notwendig sein. Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Behandlung und der verwendeten radioaktiven Substanz ab [3].
Kann ich während der Strahlentherapie arbeiten?
Ob man während einer Strahlentherapie arbeiten kann, lässt sich nicht pauschal beantworten. Einige Menschen können während der gesamten Behandlung arbeiten, während andere ihre Arbeitszeit reduzieren oder vorübergehend pausieren müssen [1].
Entscheidend sind unter anderem die persönliche körperliche Belastbarkeit, die Art und Dauer der Behandlung, die bestrahlte Körperregion, mögliche Nebenwirkungen und die beruflichen Anforderungen. Auch die Arbeitsbedingungen spielen eine Rolle, da körperlich belastende Tätigkeiten andere Anforderungen stellen als eine überwiegend sitzende Tätigkeit [1].
Insbesondere Müdigkeit und Erschöpfung können die Leistungsfähigkeit während einer Behandlung beeinträchtigen [2]. Deshalb kann es sinnvoll sein, die berufliche Situation frühzeitig mit dem behandelnden Team zu besprechen und gegebenenfalls Arbeitszeit oder Arbeitsbelastung anzupassen [1].
Was darf ich während der Therapie noch machen?
Eine Strahlentherapie bedeutet nicht automatisch, dass alle gewohnten Aktivitäten aufgegeben werden müssen [1,2]. Viele alltägliche Aktivitäten können weiterhin möglich sein, solange sie mit dem persönlichen Befinden und der jeweiligen Behandlung vereinbar sind [1].
Besondere Aufmerksamkeit sollte beispielsweise der Haut im Bestrahlungsgebiet gelten, da sie empfindlicher reagieren kann. Welche Maßnahmen zur Hautpflege und welche Aktivitäten sinnvoll sind, hängen unter anderem von der bestrahlten Körperregion und der individuellen Hautreaktion ab [2].
Auch Freizeitaktivitäten können häufig weiterhin ausgeübt werden, sollten bei zunehmender Müdigkeit oder anderen Beschwerden jedoch an die eigene Belastbarkeit angepasst werden. Es gibt deshalb nicht die eine allgemeingültige Liste von Dingen, die während einer Strahlentherapie verboten sind. Entscheidend ist vielmehr die individuelle Behandlungssituation. [1,2]
Darf ich während der Strahlentherapie Sport treiben?
Grundsätzlich ist körperliche Aktivität während einer Krebstherapie nicht verboten [4].
Ein internationales Expertengremium kommt zu dem Schluss, dass Bewegung für Menschen mit Krebs im Allgemeinen sicher ist und an die individuelle Situation angepasst werden sollte. Körperliche Aktivität kann unter anderem dazu beitragen, die körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern und krebsbedingte Fatigue zu reduzieren. Dabei muss es nicht zwangsläufig um intensiven Sport gehen; auch individuell angepasste Alltagsbewegung kann ein sinnvoller Bestandteil der körperlichen Aktivität sein [4].
Welche Sportart und welche Intensität geeignet sind, hängt unter anderem vom allgemeinen Gesundheitszustand, der körperlichen Leistungsfähigkeit und der aktuellen Behandlung ab. Bei ausgeprägten Beschwerden oder bestimmten medizinischen Risiken kann es notwendig sein, die körperliche Aktivität vorübergehend anzupassen oder zu pausieren [4]. Auch die bestrahlte Körperregion sollte berücksichtigt werden, insbesondere wenn die Haut empfindlich oder gereizt ist [2].
Fazit
Veränderungen ernst nehmen und frühzeitig abklären lassen
Alzheimer ist mehr als gelegentliches Vergessen. Die Erkrankung kann Gedächtnis, Orientierung, Sprache und die Selbstständigkeit im Alltag beeinträchtigen [2].
Eine umfassende Diagnostik besteht aus mehreren Bausteinen. Dazu gehören unter anderem das ärztliche Gespräch, kognitive Tests und – je nach Fragestellung – bildgebende Verfahren wie die MRT [1,7].
Wer bei sich selbst oder bei Angehörigen Veränderungen im Alltag feststellt, sollte deshalb frühzeitig ärztliche Hilfe suchen. So kann möglichst schnell geklärt werden, welche Ursache hinter den Beschwerden steckt und welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen.
Literatur
Die medizinischen Aussagen dieses Beitrags stützen sich auf folgende Fachquellen (zuletzt abgerufen im Juli 2026):
[1] Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): Natürliche Strahlung in Deutschland – durchschnittlich 2,1 mSv pro Jahr. bfs.de
[2] Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) / ODL-Info: Strahlenbelastung im Alltag – Transatlantikflug ca. 0,1 mSv, Röntgen- und CT-Dosiswerte. odlinfo.bfs.de
[3] Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): Das Linear-No-Threshold-Modell (LNT) im Strahlenschutz – Standpunkt. bfs.de
[4] Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): Hormesis – Bewertung durch UNSCEAR, ICRP und BEIR. bfs.de
[5] Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ): Strahlentherapie – Durchführung und Nebenwirkungen bei Krebs. krebsinformationsdienst.de
[6] Krebsinformationsdienst (DKFZ): Strahlentherapie bei Brustkrebs – akute Nebenwirkungen und Spätfolgen. krebsinformationsdienst.de
[7] Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie (GPOH): Nebenwirkungen und Spätfolgen der Strahlentherapie – Definition akut / spät. gpoh.de
[8] Krebsinformationsdienst (DKFZ): Bestrahlung bei Prostatakrebs – zeitlicher Verlauf, Fatigue, mögliche Spätfolgen. krebsinformationsdienst.de
[9] Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO): Über 40.000 Patienten pro Jahr mit gutartigen Erkrankungen; 10–20 % aller Bestrahlungen. degro.org
[10] DEGRO (O. Micke et al.): Niedrig dosierte Bestrahlung beim Fersensporn – Wirksamkeit, praktisch frei von akuten Nebenwirkungen und Spätfolgen. degro.org
[11] DEGRO: S2e-Leitlinie „Strahlentherapie gutartiger Erkrankungen“ (Version 3.0) – anhaltende Schmerzlinderung, Bewertung des Sekundärmalignomrisikos. degro.org (PDF)
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